Infektionsschutzkonzept der BOKG „Hl. Kliment Ochridski“ in München

Die Bulgarisch-Orthodoxe Kirchengemeinde „Hl. Kliment Ochridski“ in München wird gemäß § 2 der Dritten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (BayIfSMV) nachfolgendes Schutzkonzept erarbeitet und festgelegt:  

Ab 4. Mai 2020 sind alle öffentlichen und privaten Gottesdienste im Kirchenraum der Kirchengemeinde auch während der geltenden Ausgangsbeschränkungen ohne weitere Ausnahmegenehmigung wieder erlaubt, wenn die nachfolgenden Rahmenbedingungen eingehalten werden:  

1. Einhaltung des notwendigen Mindestabstands von mindestens zwei Metern zwischen zwei Personen. Die Abstandsregelungen sind auch im Altarraum von allen dienenden Personen einzuhalten. Familienmitglieder mit einem gemeinsamen Haushalt sind zum Einhalten der Abstandsregeln nicht verpflichtet.  

2. Eine Höchstzahl von Personen wird je nach Praktikabilität festgesetzt. Bei der Berechnung der Höchstteilnehmerzahl werden Priester und Ministranten nicht mitgerechnet. Um sicherzustellen, dass die definierte Höchstzahl der Teilnehmer eingehalten wird und um Menschenansammlungen vor dem Kircheneingang zu vermeiden, wird ein Anmeldeverfahren vor Ort den Teilnehmerkreis festgelegt, wenn nicht aufgrund der regelmäßigen Besucherzahlen sicher zu erwarten ist, dass die Anzahl der in der Kirche verfügbaren Plätze ausreicht. Bei der Durchführung des Anmeldeverfahrens erstellt die Pfarrei für die Zugangskontrolle für jeden Gottesdienst eine Teilnehmerliste mit Namen. 

3. Die Teilnahme von Personen mit Fieber oder Symptomen einer Atemwegserkrankung und von Personen, die mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert oder an COVID-19 erkrankt sind, ist nicht zulässig.  

4. Während des Gottesdienstes müssen die Gläubige Mund-Nasen-Bedeckung tragen, die lediglich beim Kommunionempfang beiseite genommen werden kann. Außerdem sind die allgemeinen Regeln, insbesondere der Abstand zwischen Personen, einzuhalten.  

5. An der Eingangspforte sind zur Einhaltung des Abstands von mindestens 2 m beim Anstehen entsprechende Bodenmarkierungen der Abstände angebracht. Ein- und Ausgänge müssen nur über die Eingangspforte erfolgen. Fluchtwege sind offen zu halten. Die Eingangspforte ist geöffnet, damit niemand beim Eintreten Türgriffe anfassen muss. Die Kontrolle am Eingang stellt sicher, dass die ermittelte Aufnahmekapazität eingehalten wird und erfolgt durch eine Ordnungsperson, die keiner Risikogruppe angehört und Mund-Nasen-Bedeckung trägt. Die Ordnungsperson kontrolliert unter Einhaltung der Abstandsregeln, dass die vorhandene Aufnahmekapazität nicht überschritten wird und die Gottesdienstbesucher Mund-Nase-Bedeckung tragen. 

6. Neben dem Priester können einzelne Ministranten ihren Dienst tun, die zu jedem Zeitpunkt der Gottesdienstfeier die Abstandsregeln einhalten, auch gegenüber dem Priester und anderen Mitwirkenden in der Liturgie.  

7. Desinfektionsmittel, Mundschutz und Einwegschutzhandschuhe für den Priester sind unter Beachtung der Hygieneregeln vor Gottesdienstbeginn so bereitzulegen, dass die jeweilige Person gut darauf zugreifen kann und sie nicht von einer anderen Person berührt werden. Am Eingang ist ein Handdesinfektionsmittelspender sichtbar aufzustellen.  

8. Nach dem Ende des Gottesdienstes verlassen die Gläubige den Kirchenraum reihenweise geordnet unter Einhaltung der Abstandsregeln. Sie werden darauf hingewiesen, dass vor der Kirche keine Ansammlungen gebildet werden dürfen und die Abstandsregeln einzuhalten sind. Die Ordnungsperson achtet darauf, „Versammlungen“ vor dem Portal zu verhindern.  

9. Nach dem Gottesdienst sind die Stühle und alle öffentlichen Möbel im Kirchenraum gründlich zu reinigen und desinfizieren.  

Dieses Infektionsschutzkonzept der Bulgarisch-Orthodoxen Kirchengemeinde in München tritt mit Wirkung vom 4. Mai 2020 in Kraft.  

München, den 02. Mai 2020  

Erzpriester Nedialko Kalinov, Gemeindepriester 

Herr Nayden Golemanov, Vorstandsvorsitzender